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Bericht:
50. Jugentag 2007





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Am 17.06.2007 fand in der Arena Oberhausen der 50. Jugendtag NRW’s statt, den unser Stammapostel hielt.
Er gab uns das Wort „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.“, welches in Matthäus 13,44 nachzulesen ist.

Nach einer herzlichen Begrüßung des Stammapostels begann er den Gottesdienst einleitend mit einer Begebenheit, die er zur Vorbereitung erlebt hat. Unser Stammapostel wollte mal in der Bibel nachschlagen, was zu der Zahl „50“ steht, da sie nicht so eine „eindrucksvolle und oft vorkommende Zahl wie die 7 beispielsweise ist“.
Er studierte das Buch Esther und las dort nach, dass man früher einen Galgen gebaut hatte, der 50 Ellen hoch war. Dies war ihm ein Rätsel, also fragte er seine Frau. Sie gab auf seine Frage nur eine Gegenfrage, mit der unser Stammapostel wohl gar nicht gerechnet hatte. Sie fragte: Warum sind 50 Ellen so hoch?“
Lächelnd und humorvoll kommentierte diese Aussage unser Stammapostel mit den Worten, dass Frauen wohl immer praktisch denken würden.
Aber gut. Bezogen auf diese Begebenheit hatte sich Elia auf einen hohen Berg zurückgezogen.  Der Hauptmann, der damals viel zu sagen hatte sandte 50 Krieger aus um Elia zum König zu bringen. Als sie Elia fast erreichen schrie er nur auf „Wenn ich ein Mann Gottes bin, soll es Feuer regnen.“
Es passierte. Die Krieger, die ihm etwas anhaben wollte, kamen alle um.

Nun bezog der Stammapostel das auf uns heute. Er sprach diverse Berge an, auf denen wir uns auch befinden können. Zuerst einmal ist das der Berg des Glaubens. Wir befinden uns auch auf dem Berg des Glaubens. Manches möchte uns auch wie die Krieger von diesem Berg herunter holen. Da sind Krieger wie z.B. die Kritik, Angebote und sonst noch vieles mehr. In Analogie sollten wir dann auch sagen:“ Wenn ich ein Gotteskind bin, möge das Feuer des heiligen Geistes bewahren.“

Er erwähnte ein Wort, das wiederum das Wort „Himmelreich“ beinhaltete.
Die Gleiche Jesu sind immer sehr tiefgründig und interessant, so hat er auch zu diesem Wort ein Gleichnis gegeben. Er sagte dazu „Das Himmelreich ist mitten unter euch.“
Durch Jesu, so der Stammapostel, ist das Himmelreich anfassbar geworden. Das Himmelreich ist da wo der Herr ist, ein Schatz, um den sich alles dreht.

 

Dann ging er auf das Wort ein und einleiten dazu unterstrich er die Worte „verborgen im Acker“.
Die Gemeinschaft mit Gott ist nicht irgendwo auf der Straße. Man muss den Acker suchen, etwas investieren. Entscheidend ist, dass man in dem Acker den Schatz empfindet und erkenn.

Wo ist dieser Acker?“

Der Acker ist die Gemeinde des Herrn.
Interessant ist es auch, dass der Boden an sich gar nicht relevant ist. Er interessiert gar nicht, ob er hart ist oder fruchtbar. Wichtig ist der Schatz!
Der Stammapostel fragte uns dann: „Erkennst du immer den Schatz?“
Es gibt zum Beispiel sehr viele Unterschiede in der Art und Weise wie einer Predigt. Störst du dich daran oder erkennst du den Schatz?
Erkennst du den Schatz im Jugendleiter, im Vorsteher, in jedem Amtsträger?

Er ging dann auf den anderen Teil des Wortes ein, wo steht „Er ging mit Freude dahin und kaufte den Acker.“

Das ist bemerkenswert, sagte der Stammapostel. Er nahm nicht nur den Schatz, er kaufte den Acker.
Der Acker ist die Gemeinde mit all ihren Unvollkommenheiten. Zu diesem Punkt zitierte er Stammapostel Fehr, der einmal sagte: „Einzelkämpfer erreichen das Ziel nicht. Also pflegt die Gemeinschaft!“
Der Mann verkaufte alles um den Acker zu erwerben. Wie kann man das auf die heutige Zeit interpretieren?
Es heißt nicht, dass wir alles verkaufen müssen. Wir müssen auch überleben und unsere Dinge regeln. Aber unser Stammapostel gab das Beispiel, wenn man sich z.B. in der Gemeinde beteiligt, z.B. wenn man Zeit investieren muss. Das ist so eine passende Sache. Mann muss manches einmal aufgeben, was „störend“ ist. Wir sollen versuchen, unsere Prioritäten richtig zu setzen.

Wie ist es z.B. mit der Zeit? Wie gehst du persönlich damit um? Bist du bereit, auch Zeit für Gott zu investieren?
Da müssen wir Entscheidungen treffen! Wir wollen versuchen Zeit aufzubringen,  und auch einmal eigene Interessen hinten an stellen => Grenzen ziehen und sich fragen: Was ist das Wichtigste? Mein eigenes Interesse oder der Schatz?

Wie sieht es aus, unsere Kraft zu investieren? Sind wir bereit dazu?
Wer erkannt hat, worum es wirklich geht, der verkauft im übertragenden Sinne alles und bringt sich ein, so unser Stammapostel.
Sind wir bereit mitzuhelfen? Auch da, wo es uns einmal nicht so liegt?
Was sind wir bereit zu investieren? Sind wir bereit zu opfern?

„Wer weiß, worum es geht, dem wird es auch nie zu viel!“

Es war dem Stammapostel ein tiefes Anliegen, uns eine Bitte seinerseits mit auf dem Weg zu geben. Er bat uns: „Bitte erkennt den Schatz im Werke Gottes und Gottes Liebe, die er uns immer erneut reicht!“
Die Konsequenz daraus ist große Freude, versprach er uns.

 

Nun diente Bezirksapostel Studa aus der Schweiz nach einem musikalischen Vortrag mit.

Er leitete sein Dienen mit dem Wunsch, der Jugendtag möge bewirken, dass wir immer richtige Entscheidungen treffen mögen, ein.
Das Mittel für richtige Entscheidungen sei der heilige Geist. Er lag uns ans Herz, ihn richtig regieren zu lassen und nicht nur als Untermieter in uns wohnen zu lassen.

Dazu gab er auch gleich ein schönes Beispiel. Er fragte uns, was wäre, wenn der Direktor von Mercedes Benz nach seiner Arbeit das Werk mit einem BMW verlassen würde? Da würde etwas nicht stimmen.
„Der Schatz ist wichtig!“

Wir sollten auch Mutter und Vater mit all ihren Unvollkommenheiten, ihrem Acker, als Schatz erkennen. Dieses lag er uns Jugendlichen auch ins Herz, wie wertvoll Mutter und Vater und Familie und alles ist!

 

Der Stammapostel gab noch eine kurze Zugabe, bevor der Bezirksapostel aus Canada mitdiente.
Er sagte, sich im Werk Gottes einzubringen und alles zu tragen sei manches Mal nicht einfach. Er ging darauf ein, wenn da z.B. ein Pärchen ist und dann wird der Mann gefragt, ob er ein Amt übernehmen möchte. Beide müssen das mit tragen und es ist nicht alles toll. Aber, sagte er sehr energisch und motivierend: Es gibt auch sehr viel Freude! Und dann weiß man, wofür man alles tut. Das Werk Gottes ist einfach genial!

 

Der Apostel aus Canada diente nur in Englisch ohne Übersetzung. Das begeisterte manche, andere stießen schnell an ihre Grenzen. Er sagte als erstes mit viel Freude:“ I hope you are my fan, i’m also your fan.“
Er freute sich mit diesem Ausspruch, bei uns sein zu dürfen und diese Freude kam durchaus auch zurück.

Er sagte, dass junge Mensche die besten Arbeiter sein ( young people are the best workers)

Er wollte früher, als er aus dem Jugendleiteramt ging am liebsten immer bei jungen Leuten bleiben und es fiel ihm schwer zu gehen. Junge Leute sind „lovely“, so betonte er es, und excited.

Er gab uns den Rat, da wir junge Menschen „the best workers“ sind, unsere Zeit zu investieren. „Invest your time. Today is the time to invest!“ brauste es aus ihm heraus.
Es wäre das beste “investment”, was wir je machen könnten, uns in das Werk Gottes mit einzubringen.
Abschließend sagte er nochmals: „ Today is the time to invest, to find work, to produce our talent. Amen.”

 

Apostel Wend diente zum Schluss mit.

Er begann damit, dass er einmal ein Buch gelesen hat, welches den Titel trägt: Was zählt morgen noch?“
„Dies passt auch irgendwie zum heutigen Textwort“, sagte er.
Das Himmelreich ist ein Schatz, der nie vergeht. Erkenn ich ihn?
Will ich ihn auch morgen und übermorgen haben?

Ganz wichtiges Merkmal sei an dem Bild des Ackers, dass wenn man nicht Teil des Ackers ist, man nicht in Besitz des Schatzes kommt.
Bezogen auf das vom Stammapostel angesprochene Thema der „Zeit“ sagte er nochmals: Es ist wichtig, Zeit für Arbeit, freunde, usw. zu haben. ABER wir wollen auch Zeit haben, für den Acker. Wir wollen, wie das Motto lautet: Wachsen, wirken, würdig werden.

Wir müssen uns darüber hinaus immer überlegen: Fördert meine Entscheidung für oder gegen den Herrn meinen Bestandteil an dem Acker, meine Eigenschaften, ein Teil des ganzen sein zu können?
Manchmal hat man Zweifel, was richtig ist.
Er gab uns den Rat: Wenn wir Zweifel haben, immer ins Werk Gottes mit einbringen. Das ist immer richtig!

 

Nach den bewegenden Worten haben wir noch heiliges Abendmahl für die Entschlafenen gefeiert und anschließend war bis 15Uhr Mittagspause.
In der Mittagspause fand die Außenwette statt. Der Stammapostel hat gewettet, dass wir es schaffen, innerhalb der Mittagspause eine große 50 von mindestens 1000 Jugendlichen zu „bauen“. Wie sich am Ende des Nachmittages rausstellte waren es weit über 1300.

In der Feierstunde wurden Apostel mit unterschiedlichen Fahrzeugen hinein gebracht. Ein Apostel seilte sich von der Decke ab- jedenfalls sah es so aus. Er wurde aber durch einen mutigen Jugendlichen imitiert und kam unversehrt hinter dem Vorhang hervor. Bezirksapostel Brinkmann kam mit dem Fahrrad in die Halle, ein Apostel auf einem alten, lauten Motorrad, ein weiterer kam in einem alten NSU Prinz. Aber wo blieb der Stammapostel?
Plötzlich lautes Getöse und der Stammapostel kam mit viel Engelschutz mit einem jugendlichen Fahrer auf einer Rennmaschine, wie man sie aus dem Fernsehen kennt in die Halle gerast. Begeisterung machte sich breit und  auch dem Lachen des Stammapostels sah man wirklich die Freude an.
Es folgte nach Gebet ein Rückblick auf 50 Jugendtage NRW.
Durch ein Kasperle Theater brachten die Moderatoren uns noch einmal Jesus an sich nahe. Sie erzählten durch das Kasperle Theater auf witzige Art wer Jesus war und was Sinn und Zweck seines Wirkens war. Die Jugendlichen waren alle begeistert.

Anschließend folgten sinnliche Beiträge mit viel Humor, die darauf ausgerichtet waren, unser Tun und Handeln einmal zu überdenken. Auch musikalische Beiträge haben eine euphorische Stimmung hervorgerufen.

Zum Schluss wurde die Halle dunkel, so genannte „Knicklichter“ wurden herum gereicht und es wurde ein Abschlusslied mit Soloeinlage vorgetragen und die ganze Halle schwenkte diese Lichter. Es war eine irre Stimmung, ein Gefühl der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit. Man kann es kaum beschreiben.

Arm in Arm mit den Aposteln ging der Stammapostel  mit den Aposteln nach dem Abschlussgebet von der Bühne und bedankte sich für die herzliche Anteilnahme der Jugend und generell für diesen schönen Tag.